Wie wichtig ist mein Aussehen für meinen Selbstwert und mein Selbstvertrauen?

Falls du dich jetzt wunderst: Ja, mir ist vollkommen klar, dass das hier jetzt keine brandneue Erkenntnis ist.

THEORETISCH wissen wir ja alle, dass es nur (oder zumindest vor allem) die inneren Werte sind, die zählen.

Also wie gesagt, theoretisch.

Denn in der Praxis sieht die Sache doch dann ganz schnell ganz anders aus.

Wir Frauen sind da irgendwie komisch.

Sobald wir eine biologisch vollkommen normale Gewichtsschwankung bemerken, geraten wir in Panik und googlen die neuesten Diättrends.

Wir fiebern wahnhaft irgendwelchen Schönheitsidealen hinterher, kasteien uns, verzichten, entsagen –

aber zufriedener werden wir dadurch trotzdem nicht.

Ich finde, das kann man auch ganz gut auf den Fotos vieler selbsternannter Fitness- und Gesundheitsgurus sehen, die stoisch und eisern irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel oder Shakes konsumieren und danach anpreisen.

Wirklich glücklich sehen die allerwenigsten von ihnen aus.

Aber auch das ist natürlich nichts Neues.

Was für mich jetzt dann aber doch etwas ganz Neues war, war der Moment der Erkenntnis (ich mag diese Momente).

Nämlich die Erkenntnis, dass das Aussehen allein wirklich absolut IRRELEVANT ist.

Denn theoretisch wusste ich das natürlich.

Aber wirkliche Erkenntnis ist und bleibt einfach eine ganz andere Hausnummer.

In einem Raum mit einer unzufriedenen Schönheit

Vielleicht hast du es ja schon mitbekommen, aber es hat sich bei mir in letzter Zeit so einiges getan.

Ich bin so volle Kanne im Füllemodus angekommen.

Und ich habe mich dazu entschlossen, mir selbst und meinem Körper etwas gutes zu tun.

Bereit?

Ich habe mich für ein Fitnessstudio entschieden und gehe jetzt regelmäßig ins Training.

Und ja, es macht wirklich Spaß (durch die wirklich sagenhafte Trainerbetreuung).

Ich bin nämlich der Meinung, dass man auch dann, wenn man sich wirklich selber liebt, noch an sich arbeiten kann.

Seine Gesundheit fördern, zum Beispiel.

Und genau das tue ich.

Interessanterweise kam ich mir so gar nicht blöd vor beim ersten Training mit dem betreuenden Trainer.

Vermutlich, weil ich mittlerweile so ganz bei mir angekommen bin.

Umso erstaunlicher fand ich die Begegnung mit einer wunderschönen Frau, deren Selbstwert gegen Null lief.

Das hat mich wirklich gewundert.

Und ehrlich gesagt hat es mich auch ganz schön traurig gemacht.

Diese junge Frau war nämlich wirklich wunderschön – und hatet dazu einen wirklich umwerfend trainierten Körper.

Jetzt nicht unbedingt mein Ziel, aber doch so, dass man neidlos zugeben muss, dass sie da echt ne Menge Schweiß (und zwar wortwörtlich) reingesteckt hat.

Frauen werden da grün vor Neid, und Männer fangen an zu sabbern.

Oder so ähnlich…

Und dann ist da etwas passiert.

Die junge Frau hat sich von zwei jungen Männern, die heimlich über sie gelästert haben, vollkommen aus der Fassung bringen lassen.

Eine geschlagene halbe Stunde ist sie immer wieder auf den Trainer zugekommen und hat sich darüber aufgeregt.

Wie das denn sein kann?

Ob sie wirklich sie meinten?

Was sie denn für ein Problem hätten?

Sie habe doch niemandem etwas getan?

Sie hat sich von dem blöden Gequatsche zweier vollkommen wildfremder Menschen komplett aus dem Tritt bringen lassen.

Sie war ganz und gar außer sich.

Erschüttert.

Und zutiefst verunsichert.

Diese junge Frau, von der ich vorher noch dachte „Wow, MEGA!“ entpuppte sich als ein innerlich graues Mäuschen, das seinen Selbstwert offenbar nur über den Sport generieren konnte und total ausrastete, sobald auch nur die leiseste Kritik aufkam.

Tief in sich drin fühlte sie sich so wertlos, dass sie sofort auf die Barrikaden ging, sobald sie nur schief angeschaut wurde.

Aus Selbstschutz, keine Frage.

Aber wo bitteschön bleibt denn da die Lebensqualität?

Wenn man sich durch die allerkleinste Schwankung im Außen so derart in eine negative Schwingung versetzen lässt…naja, ich behaupte einfach mal, dass sie das Glück nicht gepachtet hat.

Und höchst wahrscheinlich wundert sie sich darüber.

Arbeite an deinem Selbstwert – der Rest gibt sich von ganz allein

Also aus irgendeinem Grund hat mich diese Begegnung wirklich tief berührt.

Vielleicht, weil der erste Eindruck – geblendet von dem „Wow“ – so stark von dem abwich, was dann später aus dem Inneren der jungen Frau hervorblitzte.

Und gleichzeitig wurde mir klar, wie gut es MIR eigentlich geht.

Mein Gott, hab ich gejapst und nach Luft geschnappt auf dem Crosstrainer.

Aber ich musste über mich selber lachen.

Nein, mein Popo ist (noch) alles andere als knackig.

Aber irgendwie habe ich mich trotzdem pudelnudelwohlgefühlt.

Mit jedem einzelnen meiner Speckröllchen.

Weil ich mich selbst liebe.

Und achte.

Und wertschätze.

Und ich behaupte, dass genau das der Grund ist, warum man mich eben NICHT mehr so schnell aus der Fassung bringt.

Ich weiß, wer ich bin, wo ich stehe, was ich kann – und ich finde mich wirklich richtig gut so.

Das hilft mir offenbar nicht nur in der medialen Arbeit.

Sondern auch im Alltag.

Und im Fitnessstudio.

Also mich hätten diese zwei Bengels da auf jeden Fall NICHT aufgeregt.

(Vermutlich ist der einzige Mensch, der es WIRKLICH schafft, mich aufzuregen, Sophia)

Du siehst also, wenn du mit Meditationen, Affirmationen und dem Lösen deiner Blockaden und Glaubenssätze an deiner SELBSTWERTSCHÄTZUNG arbeitest, hast du eine solide Basis für ein entspanntes und glückliches Leben geschaffen.

Denn wenn du erstmal bei dir und in der Selbstliebe angekommen bist, ist es wurscht, ob du jetzt ein paar Kilo zu viel oder zu wenig auf den Hüften hast.

Du liebst und wertschätzt dich so, wie du bist.

Wenn du dann was für dich, deinen Körper und deine Gesundheit tust, ist das zwar durchaus löblich – aber nicht zwingend notwendig dafür, dass du dich wohl fühlst.

Das heißt auch, dass dir Kritik und blöses Gerede nichts mehr anhaben können.

Dass du dich und dein Leben nicht mehr nach dem ausrichtest, was Außenstehende von dir denken könnten – einfach, weil es dir egal ist.

Weil es eben egal ist.

Weil du dich ja genau so liebst und wertschätzt, wie du bist.

Und das ist doch so wirklich wirklich wirklich wertvoll.

Unbezahlbar, könnte man sagen.

Das A und O.

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