Lass dich nicht „belehren“ – 5 Toleranz-Hacks gegen den Missionierungswahn

Ich find´s ja immer wieder erstaunlich, dass das „Besserwissertum“ bei aller nach außen hin gepredigten Toleranz unter den Spirituellen besonders stark ausgeprägt zu sein scheint.

Erst gestern wieder erlebt. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass du unzählige ähnliche Erlebnisse aufzählen kannst.

Da habe ich meinen Artikel über die Portaltage rausgebracht, und darüber, wie du sie überstehst.

Das ist so meine Erfahrung. Da geht es oft ums „Überstehen“, weil es mir körperlich einfach nicht gut geht. Und ich weiß auch, dass es vielen so geht. Deshalb die Tipps.

Klar kommt da bei einigen Verwunderung auf – aber das zeigt ja nur, wie unterschiedlich wir alle sind, und dass jede Einzelne von uns auf die gleichen Umstände auf ihre ganz persönliche Weise reagiert.

Belehrendes war aber auch dabei. Wenn ich doch dies und das…, dann würde ich sicher meine Meinung ändern.

Nein. Würde ich nicht.

Weil es nicht um meine MEINUNG geht.

Es geht um meine WAHRNEHMUNG.

Die ist subjektiv.

Und die gehört mir.

Und die muss ich nicht ändern.

Will ich auch gar nicht.

Weil ich stolz auf mich und meine Wahrnehmung bin.

 

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Warum du den „Missionierungswahn“ getrost ignorieren kannst:

Wieso wird da allen ernstes versucht, mir klar zu machen, dass da mit meiner Wahrnehmung was nicht stimmt?

Wo bleibt da die Toleranz?

Warum ist es immernoch so weit verbreitet, dass Wahrnehmung etwas Objektives ist, das einheitlich zu sein hat???

Ohne dass ich ständig auf der Kirche rumreiten will, aber vermutlich hat sie auch hier wieder ihren Beitrag zu unserem kollektiven Bewusstsein beigetragen.

Ein ganz ganz ganz ganz wichtiger Punkt (und den solltest du dir unbedingt merken!!!) ist folgender:

Deine Warhnehmung ist DEINE Wahrnehmung.

Sie funktioniert nicht wie meine. Sie funktioniert nicht wie die Wahrnehmung von irgendjemandem sonst.

Sie funktioniert einzig und allein wie DEINE Wahrnehmung. Und darüber musst du auch mit niemandem diskutieren.

Vielleicht bist du da ja auch schon so gefestigt – das ist super!

Aus meiner Erfahrung als Supernatural Lifestyle Coach weiß ich allerdings, dass besonders diejenigen von uns, die noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung stehen, sich durch solche Aussagen schnell verunsichern lassen.

Sie glauben dann, irgendwas laufe schief, nur weil sie die Dinge eben wortwörtlich anders sehen. Oder fühlen. Oder hören.

Und das ist einfach nur Unsinn – weil JEDE VON UNS die Dinge anders sieht und fühlt und hört.

Und es ist kontraproduktiv, an der Meinung festzuhalten, wir müssten alle gleich ticken. Weil wir alle nicht gleich sind.

UND: Wir sind ja keine Religion. Wir brauchen keinen Dogmen und Regularien folgen (ich glaube, das sind wirklich kirchliche Nachwehen, die sich da bemerkbar machen). Es wird niemand verfolgt und abgestraft, es gibt keine Sanktionen gegen Individualität!

Das sollten wir feiern und uns freuen – schließlich war das ja nicht immer so.

5 Toleranz-Hacks, mit denen es dir leichter fällt, den „Missionierungswahn unter Gleichgesinnten“ zu ignorieren:

1. Mach dir klar, dass der Fehler nicht bei dir liegt

Wenn jemand versucht, dich davon zu überzeugen, dass nur er selbst weiß, wie es richtig funktioniert und du die Dinge unbedingt genau so machen musst, erinnere dich daran, dass das Problem nicht an deinen Fähigkeiten liegt. Das Problem ist in der Intoleranz deines Gegenübers begründet.

2. Schaff dir deine eigenen Beweise

Mein Notizbuch ist mein bester Freund. Echt jetzt.

Und ich hätte im Leben nie damit gerechnet, dass ich mal sowas wie Tagebuch führen würde. Dabei war es (und ist es) für meine Entwicklung superwichtig.

Du kannst darin nämlich alle deine Erlebnisse, Träume und Erfahrungen aufschreiben.

Einfach alles. Egal ob etwas energetisches, Seelen, die dich besuchen, Engelkontakte, frühere Leben, Meditationen, Gespräche mit deinem Geistführer. Selbst deine Kartenreadings kannst du für dich da festhalten.

So sammelst du mit jedem Eintrag mehr „Beweise“. Aus zufälligen Begebenheiten werden dadurch handfeste, greifbare, sich wiederholende Erlebnisse. Du verifizierst dir also selber, dass du nicht spinnst.

Und: Du kannst deine Entwicklung auch noch viele Jahre später nachvollziehen. Und das macht dann richtig Spaß.

3. Neid ist eine höchst menschliche Untugend

…und nein, er macht auch vor Spirituellen nicht halt. Gesteh deinem Gegenüber zu, dass er oder sie (bei aller Spiritualtität) vielleicht einfach nur neidisch ist. Da kommt jemand „Neues“, der vielleicht auch noch jünger ist, der sehr viel mehr sehr viel schneller „kann“.

Denn auch wenn spirituelle Entwicklung kein Wettbewerb ist, wird der eine oder andere manchmal grün vor Neid.

4. Bedrohte Existenz

Mach dir klar, dass das „Besserwissertum“ nicht gegen dich persönlich gerichtet ist. Es ist eine Schutzfunktion. Ein automatischer Mechanismus.

Denn auch, wenn du dir das als „Anfänger“ nur schwer vorstellen kannst: Besonders die ältere Generation fühlt sich von uns „Jungen Wilden“ schnell bedroht – weil sie von ihrer Gabe vielleicht leben müssen oder wollen.

Und weil besonders die ältere Generation (Ihr Lieben, auch wenn ihr „älter“ seid: Ihr wisst, wen ich meine) sich oftmals weigert, Blockaden aktiv aufzulösen (weil ja alles von allein kommt), rutschen sie ganz schnell in den Mangelmodus ab. Sie können sich nicht vorstellen, dass wir auch dann noch alle in Fülle leben können, wenn es immer mehr Medien gibt, die wiederum die Menschen in ihrer Entwicklung unterstützen können.

In ihrer Vorstellung wächst der Kuchen einfach nicht mit, und sie haben Angst, dass ihr eigenes Stück immer kleiner wird…

Deswegen zweifeln sie dann deine Fähigkeiten an. Um ihre Position und ihren Verdienst zu sichern.

5. Übersinnliche Fähigkeiten werden monopolisiert – und dürfen sich nicht verändern!

Viele medial begabte Menschen sind aus irgendwelchen Gründen der Meinung, dass nur sehr wenige wirklich über übersinnliche Fähigkeiten verfügen.

Dabei schlummert das nötige Potenzial eigentlich in allen von uns – auch in den vehementesten Naserümpfern. 😉

Besonders ist dabei tatsächlich, dass nicht alle Menschen auf das in ihnen wohnende Potenzial zugreifen können. Vielleicht sind sie in ihrer Entwicklung einfach noch nicht so weit. Oder der Seelenplan gibt etwas anderes vor.

Auf jeden Fall wird von einigen von uns Entwicklung und Fortschritt sehr skeptisch beäugt – und wenn man in der Geschichte zurückblickt, scheint das in der menschlichen Natur zu liegen.

Sei also nachsichtig mit denjenigen, die sich so langsam aber sich von ihrem „ich-bin-ja-auserwählt“-Sockel gestoßen sehen. Veränderung ist nicht jedermanns Sache.

Ich hoffe sehr, dass dir die Hacks in Zukunft dabei helfen werden, gelassen zu bleiben und die Schulter zu zucken, wenn dir ein (vermeintlich) Gleichgesinnter die eigene Meinung aufzwingen will. Weil du jetzt ja weißt, was alles dahinter stecken kann. Und weil du weißt, dass du deine Wahrnehmung nicht der Meinung anderer anpassen musst.

Was hast du für Erfahrungen gemacht? Oder wie gehst du damit um, wenn jemand mit Nachdruck versucht dir klar zu machen, dass nur die Wahrnehmung des anderen „richtig“ ist? Ich bin neugierig – schreib nen Kommi!

 

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