Glaubenssätze und Blockaden: Wie kann ich sie auflösen?

Dass es unsere Glaubenssätze und Blockaden sind, die uns davon abhalten, ALLES zur erreichen, was wir wollen, setzt sich mehr und mehr als so etwas wie „allgemein bekannt“ durch.

Das ist schonmal ein GIGANTISCHER Schritt in die richtige Richtung, denn schließlich geht nichts über Selbsterkenntnis.

Und Fakt ist: Wir können alles schaffen. Wir können alles haben. Wir können alles erreichen. Und nur wir selbst hindern uns daran. Weil wir glauben, was wir denken.

Und genau DA liegt ja auch schon der Hase im Pfeffer.

Wir glauben, was wir denken. Und was wir denken, wird für uns real.

Glaubenssätze sind ja im Grunde nichts anderes, als irgend so ein abgefahrener Foto-Filter, durch den wir dann die Welt sehen.

Das wirklich Blöde an diesem Glaubenssatz-Weltsicht-Filter ist dabei allerdings, dass die Welt erst mal NICHT besser, sondern eher deutlich negativer aussieht.

Die allerallermeisten von uns sind durch Gesellschaft, Kultur und Erziehung nämlich so randvoll gepackt mit all dem DAS-KANN-ICH-NICHT-Unsinn, dass es ja kein Wunder ist, dass die Lebensfreude auf der Strecke bleibt.

Ich bin selbst ja auch so erzogen worden.

Als kleines Mädchen wollte ich gerne Modedesignerin werden.

Das war mein Traum. Wenn mich jemand gefragt hat, was ich mal werden will, war der Fall für mich glasklar.

Bis ich etwa 9 Jahre alt war.

Da hat mein Vater mir liebenswerterweise eine Reportage aufgenommen (und zwar auf einer guten alten VHS-Kasette), um mir damit ausführlich klar zu machen, warum ich es NICHT schaffen werde, das auch wirklich in die Tat umzusetzen.

Rückblickend betrachtet finde ich das wirklich grausam.

Gut, er wollte mich vermutlich nur auf die harte Realität vorbereiten. Tatsächlich hat er da aber mal wieder voll in die Scheiße gelangt.

So oder so ähnlich haben unsere Eltern vermutlich meist unbewusst dafür gesorgt, dass wir bis heute vor allem eines tun – und das mit aller Vehemenz: Wir glauben ganz fest daran, dass wir unsere Ziele NICHT erreichen können.

Und das ist nicht nur ganz große Kacke.

Das ist schlicht und ergreifend UNWAHR.

Zu schöpfen, zu erschaffen, unser Leben selbst zu gestalten, ist unser aller Geburtsrecht.

Und mit dem Resonanzgesetzt wurde uns DAS Tool an die Hand gegeben, mit dem wir genau das schaffen können.

Das Problem ist nur: Wir müssen dafür unbedingt von uns überzeugt sein.

Wir müssen es fühlen.

Wir müssen UNS fühlen.

Wir müssen uns selbst lieben.

Und so lange wir voller Glaubenssätze sind, kannst du affirmieren und versuchen, zu erzwingen, so viel du willst, es wird nicht wirklich funktionieren.

Um dir bei deinen eigenen Glaubenssätzen ein wenig auf die Sprünge zu helfen, habe ich hier 4 Schritte für dich, mit denen du deine Glaubenssätze auflösen kannst:

Schritt 1: Finde heraus, was deine Glaubenssätze sind.

Der erste Schritt ist in Punkto Glaubenssätzen gleichzeitig auch der wichtigste.

Das Aushebeln und Umprogrammieren deiner Glaubenssätze funktioniert vor allem über Selbsterkenntnis.

Und um einen Glaubenssatz bearbeiten zu können, musst du ihn zuallererst mal erkennen.

Eine bewährte Methode dazu läuft über das Setzen von Zielen.

Wenn du dir vorstellst, du könntest ALLES TUN und ALLES ERREICHEN, was du willst – was wäre das dann?

Formuliere diese „Wunschträume“ einfach ganz konkret als Ziel (z.B. ich arbeite in einem Job den ich liebe und erhalte einen fantastischen Ausgleich, dabei bin ich in der perfekten Work-Life-Balance) – und dann horch mal in dich hinein, was dieses Ziel mit dir macht.

Was kommt alles an Gedanken in dir hoch, weshalb du das NICHT schaffst?

  • Sind es Dinge wie
  • ich bin nicht gut genug
  • ich bin nicht klug genug
  • ich bin nicht wertvoll genug
  • wer viel Geld verdienen will, der muss viel arbeiten
  • arbeit muss keinen Spaß machen

…oder irgendwas sonst in dieser Richtung?

Prima. Das sind nämlich alles lauter Glaubenssätze. Damit können wir arbeiten.

 

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Schritt 2: Hebel deine Glaubenssätze aus

Ich hatte eben schon erwähnt: Es geht nichts über Selbsterkenntnis – sie ist der Schlüsseln, mit der du all deine Glaubenssätze überwinden kannst.

In der Praxis bedeutet das, dass du dir all deine Glaubenssätze nacheinander vornimmst und rekapitulierst, wo er eigentlich her kommt.

Stell dir die Frage, ob das wirklich der Wahrheit entspricht?

Bist du wirklich nicht wertvoll genug?

Und dann frage dich, woher dieser Glaubenssatz kommt:

Weshalb hast du das Gefühl, nicht wertvoll zu sein? Wer hat dir dieses Gefühl gegeben?

So machst du dir klar, dass du nur durch Handlungen im Außen zu dieser Fehlerkenntnis gekommen bist – das bedeutet nämlich, dass es nicht wahr sein muss.

Die nächste Frage lautet: Weshalb hat man dir deine Wertlosigkeit so kommuniziert?

Horch mal tief in dich hinein und lass dir Zeit. Kann es sein, dass jemand dich als wertlos behandelt hat, weil er

  • nicht in der Lage war, es besser zu tun? (bei Eltern oft der Fall)
  • seinen eigenen Selbstwert nur so generieren konnte (dann liegt das Problem ganz offensichtlich beim anderen)
  • es sonst einen „Grund“ gibt, weshalb der andere dich so behandelt hat, der aber nicht das Geringste damit zu tun hat, dass du WIRKLICH wertlos bist?

Sobald du erkennst, dass du da nur dem Unsinn anderer Menschen aufgesessen bist und dass das, was du über dich und deine eigene Unfähigkeit denkst, nicht wahr ist, kannst du den nächsten Schritt machen.

Natürlich kann es sein, dass du hier auf die wirklich tiefsitzenden Glaubenssätze stößt, die sich nicht so einfach aushebeln lassen – einfach deshalb, weil du nicht bis zum Ursprung vordringst. Hier kann dir die Arbeit mit deinem Inneren Kind helfen.

 

Schritt 3: Vergib dir selbst!

Es klingt vielleicht erst mal komisch, aber Vergebung ist ein entscheidender Bestandteil in diesem Loslass-Prozess.

Irgendwas in uns drängt uns nämlich gern zu Schuldzuweisungen – und im Falle von Glaubenssätzen würden dann auf Glaubenssätze wieder neue folgen.

Zu schnell verfällt man nämlich in Selbstvorwürfe darüber, dass man den Unsinn als Wahrheit akzeptiert hat – weil man ja beispielsweise einfach nichts kann (ZACK – neuer Glaubenssatz).

Deshalb ist es wichtig, dass du dir deine vermeintliche Unfähigkeit einfach vergibst.

Das kannst du ganz wunderbar in einem Liebesbrief an dich selbst tun: Schreib einfach an dich, dass du erkannt hast, dass dich diese und jene Glaubenssätze davon abgehalten haben, wirklich weiterzukommen.

Schreib dir, dass du erkannt hast, dass sie nicht wahr sind.

Und dass du dir vergibst, dass du es nicht vorher erkannt hast.

Immerhin schleppst du sie ja vielleicht seit kindertagen mit dir rum – und es ist vollkommen okay, wenn du als Kind dem Erziehungsunsinn deiner Eltern noch nicht gewappnet warst.

Vergib dir.

Ehrlich und aufrichtig.

Gesteh dir zu, dass du das zugelassen hast.

Und versprich dir, es in die Hand zu nehmen und zu verändern.

 

Schritt 4: Mit Affirmationen programmierst du deine Glaubenssätze um.

Jetzt kommt der Teil, der richtig richtig Spaß macht:

Die Affirmationen.

Die sind nämlich nichts anderes, als POSITIVE GLAUBENSSÄTZE.

Und es ist wichtig, dass wir all den Negativkram, den wir als unwahr ausgehebelt haben, jetzt umprogrammieren.

Nimm dir also einen negativen, als unwahr erkannten Glaubenssatz, und mach was richtig Geiles draus.

Aus „ich bin nicht wertvoll genug“ könnte ja zum Beispiel ein „Ich bin eine unschätzbar wertvolle, absolut genialgigantische Powerfrau, die alles erreicht, was sie will!“ werden.

Klingt das nicht spitzenmäßig?

Macht das nicht Bock auf mehr?

Abschließender Tipp: Ich fordere meine Mädels gern zum massiven Größenwahn auf! Je „größenwahnsinniger“ deine Affirmation, umso kraftvoller der Mindshift, den du erzielst – immerhin willst du ja weiterkommen, was bewegen, dich verändern.

 

Und jetzt bin ich gespannt: Was war dein beknacktester Glaubenssatz, auf den du gestoßen bist? Wie hast du ihn ausgehebelt? Und welche fantastische Affirmation hast du draus gemacht?

Ich freue mich drauf, von dir zu lesen!

xoxo,

Jasmin

PS: In der SPIRITQUEEN Mastermind gibt’s ein Schritt-für-Schritt Videoturorial zu dem Thema. Schau doch vorbei – hier findest du lauter gleichgesinnte Selfempowergöttinnen. Und gemeinsam können wir noch viel mehr erreichen.

 

 

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7 Gedanken zu “Glaubenssätze und Blockaden: Wie kann ich sie auflösen?

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